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Zeit zum Nachdenken

Manche von uns werden jetzt mehr Zeit haben, doch für einige Menschen, die wir im Moment noch mehr brauchen als sonst, gilt das nicht: Vor allem medizinische Personal, dem wir größten Respekt zollen müssen, aber auch allen anderen, die jetzt dafür sorgen, dass wesentliche Teile unseres Lebens weiter funktionieren. Von Supermärkten, in denen Angestellte an den Kassen Großartiges leisten, bis zu den Bediensteten im öffentlichen Verkehr. Ihnen allen einen herzlichen Dank!

Es soll keiner sagen, dass die Umstellung auf einen anderen Lebensrhythmus gar so einfach ist. Das kennen wir alle aus dem Urlaub, nach dem man auch ein paar Tage braucht, um herunter zu kommen. Das Corona-Virus bedeutet aber noch viel mehr: Wir spüren, dass die kommenden Wochen nicht nur momentan unser Leben verändern werden, sondern uns dabei auch viele Fragen beschäftigen werden, die wir sonst gerne beiseite schieben: Lebe ich genau so, wie ich immer wollte? Hat mich die Geschwindigkeit nicht auch schon überfordert? Wie steht es um meine Sucht, auf´s Handy zu schauen, um Informationen zu erhalten, mit denen ich eigentlich nichts anfangen kann? Und überhaupt: Brauche ich das alles, was ich besitze und dann noch extra kaufe? 

Dazu kommt die enorme Abhängigkeit von Logistik „just in time“. Die perfekte Zulieferkette, mit der die teure Lagerhaltung beendet worden war, hat Anfang der 1980er-Jahre die ganze Autoindustrie umgestellt...

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